Auflistung von gebräuchlichen Begriffen aus der Druckbranche, von Druckereien, im Druck und grafischen Gewerbe.
Fachbegriffe erklärt
Quellennachweis: wikipedia.de
Anschnitt
Bereich, der über das Seitenformat hinaus definiert wird. Damit vermeidet man weiße „Ränder“ (Blitzer) durch Elemente, die bis an den Blattrand gedruckt werden. Der Anschnitt beträgt in der Regel 3 mm pro Seitenrand.
Andruck
Ein Andruck ist ein Probedruck zur Überprüfung der Qualität, besonders bei mehrfarbigen Arbeiten an einer Druckmaschine. Ein Andruck erfolgt zum Zweck der Kontrolle von Ton- und Farbwerten zum Abstimmen mit der Vorlage, in einer sehr geringen Auflage auf Andruck- oder konventionellen Druckmaschinen, möglichst unter fortdruckgerechten Bedingungen, was den Bedruckstoff, Farbe usw. betrifft um so das zu erwartende Druckergebnis unmittelbar „an der Druckmaschine“ zu kontrollieren. Der Andruck wird zunehmend durch diverse Proofverfahren abgelöst, da diese preisgünstiger und schneller herzustellen sind.
Auflösung DPI
(= dots per inch) gibt die Anzahl der Bildpunkte pro Längeneinheit, also die Anzahl der Bildpunkte pro englischem Zoll (2,54 mm) an. Man kann es auch Pixeldichte nennen.
Bei Ein- und Ausgabegeräten (z. B.: Scanner, Drucker, Bildschirme, Belichter, usw.) gibt die relative Auflösung die Dichte der Bildpunkte an.
Bei Bilddateien gibt die relative Auflösung an mit welcher Dichte die Bildpunkte auf einem Ausgabegerät wiedergegeben werden sollen.
Auflage
Gesamtzahl der auf einmal hergestellten Exemplare eines Buches, einer Zeitung, einer Zeitschrift; Druckauflage.
Bedruckstoff
Bedruckstoff ist das Material, welches in den verschiedenen Druckverfahren bedruckt werden kann. Alles, was in den bekannten technischen Verfahren zu bedrucken ist, bezeichnet man als Bedruckstoff.
• Papier
• Karton
• Folie
• Blech
• Textilien
Endformat - Beschnittformat
Das Beschnittformat muss das "Mehr" an Materialbedarf berücksichtigen, das aus technischen Gründen zum glatten Beschnitt benötigt wird. So müssen entsprechend größere Formatbogen verwendet werden, die aber den "Abfall" so gering wie möglich zu halten haben.
Blatt
Ein Stück ungefaltetes Papier vom kleinsten Format bis zu >>DIN A4 wird immer als Blatt bezeichnet; es besitzt eine Vorder- und eine Rückseite. Das Papier ab dem Format DIN A3 (29,7x 42 cm) bezeichnet man dagegen als Bogen.
Broschüre
(von frz. brochure: Druckheft, etwas Geheftetes): Bezeichnung für eine kleinere, mehrseitige Drucksache
Digitaldruck - Unterschied zum Offsetdruck
Anders als zum Beispiel im Offsetdruck wird beim Digitaldruck keine feste Druckvorlage (Druckform) benötigt, so dass jeder Bogen anders bedruckt werden kann. Das ermöglicht kostengünstig personalisierte Drucke wie Rechnungen, Kreditkartenabrechnungen, Kontoauszüge oder auch gezielt auf den Empfänger abgestimmte Werbung (z.B. im Direktmarketing). Außerdem können mehrseitige Dokumente ohne Wechsel der Druckform sofort in der richtigen Reihenfolge gedruckt werden, ein späteres Zusammentragen (Sortieren) entfällt.
Digitaler Druck ist für kleinere Auflagenzahlen kostengünstiger als Offsetdruck.
Digitaldruck - Personalisierte Drucke und Kleinauflagen
Personalisierte Drucke sind wirtschaftlich überhaupt nur im Digitaldruck möglich, mitunter werden z.B. bei der Katalogproduktion Digitaldruck einerseits und Offset- bzw. Tiefdruckverfahren andererseits kombiniert. Da inzwischen auch im recht neuen Digitaldruck die Preise fielen, erscheinen heute bereits viele Bücher (noch) unbekannter Autoren - teilweise auf eigenes Risiko oder über kleine Verlage - zu marktfähigen Preisen und in handelsüblicher Qualität. Mit dem Herausbringen von solchen digital gedruckten Kleinauflagen hat man zwar höhere Stückkosten, aber kann bei z.B. unter 100 Büchern mit wesentlich weniger Investition in einen Markttest der Auflage auskommen.
DIN-Formate
Die Abkürzung "DIN" heißt "Deutsche Industrie-Norm". Diese legt die Maße fest, in denen Papierbogen heute überwiegend gehandelt werden. Die Format-Staffelung beginnt mit DIN A0, dem größten Format in den Abmessungen 841 x 1189 mm, und setzt sich in Halbierungsstufen fort über DIN A1 bis hin zu DIN A7, das nur noch 7,4 mal 10,5 cm misst. Darüber hinaus gibt es Sonderfestlegungen, u.a. Kuvertgrößen-Bezeichnungen. Je größer die Zahl, desto kleiner das Format. Es wird stets zuerst die Breite und dann die Höhe angesprochen, z.B: Din A4 im Hochformat: 21 x 29,7 cm, im Querformat: 29,7 x 21 cm.
Drahtheftung
ist die Bezeichnung für das Binden einzelner Blätter oder von Falzbögen (Lagen) mit Draht. Der Vorgang des Drahtheftens - als Maschinenheftung - ist Teil der industriellen Buchbinderei. Neben der Seitenstichheftung - einzelne Blätter werden seitlich durch den Block geheftet - gibt es die Rückstichheftung, bei der die Falzbögen ineinander gesteckt (gesammelt) und anschließend durch den Rücken geheftet werden. Beim maschinellen Heftvorgang werden aus dem zugeführten Draht selbsttätig Klammern gebildet; diese werden durch den Falz getrieben und ihre Schenkel auf der anderen Seite umgelegt. So können Illustrierte oder Zeitschriften in einer Lage mit Geschwindigkeiten von über 30.000 Exemplaren in der Stunde geheftet werden.
Endformat - Beschnittformat
Das Beschnittformat muss das "Mehr" an Materialbedarf berücksichtigen, das aus technischen Gründen zum glatten Beschnitt benötigt wird. So müssen entsprechend größere Formatbogen verwendet werden, die aber den "Abfall" so gering wie möglich zu halten haben.
Europa-Farbskala
Magenta, Cyan und Yellow (Gelb) gehören zur Europa-Farbskala für den genormten Farbdruck; sie sind in Zusammensetzung und Farbabstimmung für den Vierfarbendruck im Offsetverfahren genormt.
Siehe auch unter CMYK-Farbmodell.
EPS
Encapsulated Postscript (EPS) ist eine Datei in der Seitenbeschreibungssprache PostScript.
System- und programmübergreifendes Dateiformat eignet sich daher zum Datenaustausch. Es kann sowohl Vektor- als auch Pixeldaten enthalten.
Falzen
Falzen bedeutet knicken. Eine Falz wird auch "Bruch" genannt. Die einfachste Falzung ist die Ein-Bruch-Falzung, bei ihr wird das Blatt/Bogen einmal meist in der Mitte "geknickt" so das 4 Seiten entstehen. Schwerere oder gestrichene Papiere ab ca. 170 g/m² werden vor dem Falzen gerillt (genutet), um eine saubere Falz zu erhalten, so das der Rücken nicht aufbricht.
Format
ist eine Bezeichnung für die Größe von Material (z.B.: Papier, Pappe) und von Endprodukten (z.B.: Büchern), ausgedrückt in Breite mal Höhe.
Gestrichenes Papier
Gestrichene Druckpapiere werden mit einem Leimauftrag (Strich) versehen, um eine glattere Oberfläche für den Druck zu erzielen.
Mittels Rakel oder „Luftrakel“ oder eines Schabers (Blade) kann bis zu dreimal Leim aufgetragen werden. Bei mehrfachem Leimauftrag wird das Papier zwar glatter, verliert aber zusehends an Stabilität (Körper). Grundsätzlich sind alle Papiere nach dem Strich zunächst matt. Um ein glänzendes Papier zu bekommen, lässt man es zusätzlich durch den Kalander laufen, welcher das Papier durch die Reibung entgegengesetzter Walzen zum Glänzen bringt. Im Endergebnis wird zwischen
· matt gestrichenen Papieren
· halbmatt gestrichenen Papieren
· glänzenden Papieren
unterschieden.
Grammatur
Die Grammatur bezeichnet das Flächengewicht von Papier.
Normales Druckerpapier hat beispielsweise 80 g/m² (Gramm pro Quadratmeter).
HKS®
HKS® ist ein Farbsystem für Volltonfarben. Es besteht aus 84 Farbtönen.
Die Farbfächerbezeichnungen lauten:
K=Kunstdruckpapier (gestrichen),
N=Naturpapier,
Z=Zeitungsdruckpapier,
E=Endlosdruckpapier.
Kaschierung (auch Folienkaschierung)
Beim Kaschieren wird eine Folie auf die Drucksache aufgebracht. So wird die Drucksache vor mechanischem Abrieb und Dreck zu schützen. Die Hauptanwendungen des Kaschierens sind Umschläge für Bücher und Prospekte, Verpackungen und Displays. Kaschierungen können durch verschiede Folien unterschiedliche Reflexionsverhalten haben (von hochglänzend bis matt) auch Strukturen sind möglich.
Kaschieren (von frz. cacher, verbergen) und Laminieren (von lat. lamina, Platte, Blatt) sind zwei Begriffe aus dem Bereich der Buchbinderei mit derselben Kernaussage: Sie bezeichnen das Zusammenkleben zweier nahezu gleich großer Teile des gleichen Materials oder verschiedener Materialien. Das Überziehen von Papier oder Pappe mit Schmuckpapier oder mit einem Druckbogen, etwa einem Plakat, das auf Pappe gezogen wird, gehört hierzu. Das Kaschieren von Bucheinbänden mit Transparentfolie im Sinne einer Oberflächenveredelung wird zumeist als Laminieren bezeichnet.
Klebebindung
Bei der Klebebindung in der Buchherstellung werden die Rohbogen mit Hilfe eines Klebers (Hotmelt oder Dispersionskleber oder PUR) verbunden. Entwickelt wurde sie ursprünglich 1936 von Emil Lumbeck aus Remscheid, nach dem die handwerkliche Kaltklebetechnik (gegenüber der industriellen Heißklebetechnik) auch heute noch als Lumbecken bezeichnet wird.
Layout (engl. für Gestaltungsskizze, Aufmachung)
Den Gestaltungsvorschlag eines Grafikers oder auch Auftraggebers, umgesetzt in eine zeichnerische, bildhafte Form, die einen Gesamteindruck des Druckvorhabens vermittelt und zugleich als Anordnungsskizze für jede Seite gilt, bezeichnet man als Layout. Im Computersatz wird das Layoutieren nicht mehr durch Skizzen erledigt, sondern gleich auf dem Bildschirm eingerichtet. Stand, Ausschnitt, Farbangaben, Schriften, Spaltenbreite der Texte wie auch Bild- und Text-Zuordnung weist ein solcher Entwurf auf. Das Layout dient dem Auftraggeber als Muster zur Begutachtung und Genehmigung. Für die Herstellung des Druckerzeugnisses ist es die verbindliche Arbeitsgrundlage.
Offsetdruck
Der moderne Offsetdruck ist eine Weiterentwicklung der 1789 von Alois Senefelder erfundenen Lithographie (ebenfalls ein Flachdruckverfahren). Dabei wurden Steinplatten als Druckformen mittels Handpressung verwendet. Sowohl die Papierzuführung als auch die Abnahme nach dem Druck erfolgte per Hand. Im Laufe der Jahre wurden statt der Steinplatten biegsame Metallplatten als Druckformen benutzt. Meistens wurde von Zinkplatten gedruckt. In diesem Zusammenhang ergab sich das Problem, dass von den Zinkplatten nicht auf Blechtafeln (hart auf hart) gedruckt werden konnte. Um dieses Problem zu lösen, wurde ein elastischer Gummizylinder zwischengeschaltet. Hierdurch entstand der indirekte Flachdruck, beziehungsweise der indirekte Gummidruck, der später in den Offsetmaschinen angewendet wurde.
Die Erfinder des Offsetdrucks für das Bedrucken von Papier sind Ira W. Rubel (USA) und Caspar Hermann (Deutschland). Zu Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigten sie sich damit gleichzeitig, aber unabhängig voneinander. Das von ihnen entwickelte Verfahren hat den traditionsreichen Buchdruck in relativ kurzer Zeit verdrängt. Heute werden zwei Drittel aller weltweit hergestellten Drucksachen im Offsetverfahren produziert ...
Pantone® Farbsystem
Das Pantone® Farbsystem enthält über 3000 verschiedene Farben und ist daher sehr vielseitig. Jedoch ändern sich die Farbbezeichnungen alle paar Jahren, d.h. es werden nicht nur häufig neue Farben dazu genommen, die alten Farbbezeichnungen werden auch für ganz andere Farben verwendet. Deshalb ist es wichtig, wenn Pantone®-Farben gedruckt werden sollen, ein Farbmuster mit zu liefern, um Reklamationen auszuschließen.
Papierformat
Die Papierformatbezeichnung folgt der DIN A-Reihe. Das Urformat mit dem Flächeninhalt von 1m² misst in den Seitenlängen 841 mal 1189 Millimeter. Durch Hälfteln, Vierteln, Achteln entstehen die kleineren Bogenteile:
- Ein Bogen einmal gefalzt ergibt Halbbogengröße oder Folio;
- Ein Bogen zweimal gefalzt ergibt Viertelbogengröße oder >>Quart
- Ein Bogen dreimal gefalzt ergibt Achtelbogengröße oder >>Oktav
Die einzelnen Papiere tragen neben ihren Qualitätsbezeichnungen auch Gewichtsangaben zur Papierstärke, die mit Gramm pro Quadratmeter (g/m²) - Flächengewicht - angegeben werden. Dies bedeutet, dass ein Quadratmeter eines Papiers das jeweils angegebene Grammgewicht besitzt. So wiegt bei einem 100 Gramm-Papier der Bogen in der Größe eines Quadratmeters 100 Gramm. Die Papierstärke lässt Rückschlüsse auf die Güte des Papiers zu.
Papiergrößen werden nach DIN 476 eingeteilt in:
A (Drucksachen, Briefbogen usw.),
B (Schnellhefter und Ordner)
C (Umschläge um A zu verschicken).
Der Ursprung der DIN A-Formate ist der Quadratmeter. Das Format A0 ist aufgeteilt auf ein Rechteck im Seitenverhältnis von 1:
1,414 genau einen Quadratmeter groß.
Jedes Format ist doppelt oder halb so groß wie das nächste bzw. vorherige.
DIN-Format B x H in mm Bemerkung
DIN A0+ 882 x 1247
DIN A0 841 x 1189 entspricht 1 qm
DIN A1 594 x 841
DIN A2 420 x 594
DIN A3 297 x 420
DIN A4 210 x 297 Standard Brief
DIN A5 148 x 210 Karteikarte
DIN A6 105 x 148 Postkarte
DIN A7 74 x 105
DIN A8 52 x 74
DIN A9 37 x 52
DIN A1 026 x 37
PDF (Portable Document Format)
Das PDF Format von Adobe ermöglicht den plattformunabhängigen Austausch von Text-Bild-Dokumenten. PDF-Dateien sind kompakt und lassen sich immer mit der besten Qualitätsstufe eines Ausgabegerätes betrachten oder ausdrucken. Es ist zum elektronischen Datenaustausch sehr gut geeignet. Wichtigstes Merkmal ist die bei der Destillation eingestellte Qualität.
Ringösenheftung
Hierbei wird die Drucksache wie bei der Rückendrahtheftung durch den Bund geheftet, allerdings bleiben auf der Außenseite Ösen zum Abheften nach DIN-Normen stehen.
Rückendrahtheftung
Bei der Rückendrahtheftung, werden die gefalzten Bogen durch den Bund (Rücken) geheftet Dies ist eine preiswerte und haltbare Heftung für Broschüren.
Siebdruck
Der Siebdruck ist das bekannteste Durchdruckverfahren. Hierbei sind fast alle Werkstoffe bedruckbar. Die meisten Werbemittel werden auf diese Weise beschriftet. Zu beachten ist, dass Rastertöne meist nur sehr schlecht wiedergeben werden können.
Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf den Bedruckstoff (Papiere, Kunststoffe, Textilien etc.) gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo der Bildvorlage entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, sind die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht worden.
Siebdruck - Durchdruckverfahren
Der Siebdruck wird neben dem Hochdruck, dem Tiefdruck und dem Flachdruck (Offsetdruck) auch als Durchdruck bezeichnet, da die druckenden Stellen der Siebdruckform farbdurchlässig sind. Der Siebdruck gilt historisch gesehen als viertes Druckverfahren, den Digitaldruck, der sich seit den 1990er Jahren entwickelt, könnte man als das fünfte Druckverfahren bezeichnen.
Siebdruck - Anwendungsgebiete
Die Anwendungsgebiete des Siebdruckverfahrens sind äußerst vielfältig. Das Verfahren wird im Bereich der Werbung und Beschriftung eingesetzt, aber auch für industrielle Anwendungen, im Textildruck und Keramikdruck oder für künstlerische Drucke. Die Vorteile des Siebdrucks liegen darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann (deckend oder lasierend), zudem können sehr viele verschiedene Farbsorten verdruckt werden. Das Druckformat kann im Extremfall mehrere Meter betragen, es können auch geformte Gegenstände wie Flaschen, Dosen oder Gerätegehäuse bedruckt werden. Im Vergleich zu den anderen Druckverfahren ist die Druckgeschwindigkeit allerdings relativ gering, das Siebdruckverfahren wird deshalb meistens für den Druck von kleineren und mittleren Auflagen eingesetzt.
Veredeln
Die Oberfläche eines bedruckten Bogens wird laminiert, cellophaniert oder drucklackiert.
Vierfarbdruck (CMYK-Modell)
Der Vierfarbdruck ist eine in allen modernen Druckverfahren angewandte Technik zum Erstellen farbiger Abbildungen.
Das Bild wird dabei durch subtraktive Farbmischung aus den vier Grundfarben
· Cyan (grünliches Blau)
· Magenta (Purpur)
· Yellow (Gelb)
· Black (Schwarz) aufgebaut.
Theoretisch würden drei Farben ausreichen, jedoch lässt sich in der drucktechnischen Praxis damit kein Tiefschwarz erreichen. Als vierte Druckfarbe wird deswegen zusätzlich noch Schwarz verwendet.
Dieses Farbsystem wird als CMYK-Farbmodell bezeichnet, die vier zusammengehörigen Farben als Farbskala (z. B. Euroskala oder inzwischen gebräuchlicher ISO-Skala).
Vierfarbendruck ist eine farbwertrichtige Vervielfältigung einer Farbvorlage. Hierzu müssen Teilfarbenauszüge reprotechnisch hergestellt werden - mit den drei Grundfarben Gelb, Magenta und Cyan. Schwarz tritt als vierte Farbe hinzu, um eine tiefere Bildwirkung zu erreichen. Die Teilfarben-Druckplatten übereinander gedruckt ergeben die detailgenaue Wiedergabe der Vorlage.
|